Der zweite ZFI-Bericht zeigt deutlich: es muss gehandelt werden - beim Flughafen!

Gestern wurde an einer Medienkonferenz der zweite ZFI (Zürcher Fluglärm-Index) Bericht vorgestellt. Das Ergebnis war zu erwarten und zeigt auf, dass der Richtwert von 47'000 stark gestörten Personen um vier Prozent, also mehr als 49'000 Personen, überschritten worden ist. 60 Prozent davon begründen sich aus dem Flugbetrieb und nur 40 Prozent gehen auf das Konto des Bevölkerungswachstums. Die Regierung sieht trotzdem keinen Handlungsbedarf bezüglich des Wachstums am Flughafen ( denn da wären die Tagesrandstunden besonders in Betracht zu ziehen). Es sollen jetzt die Gemeinden ran. Aus- oder Umzonen sind die Schlüsselwörter des Tages. Zudem wurde vorgeschlagen, dass es neue Fluglärmgebühren brauche. Es ist klar, dass im Glatttal ein starkes Bevölkerungswachstum stattfindet, was nicht immer ideal ist. Diese Gemeinden sollen und dürfen sich entwickeln, d.h. hauptsächlich verdichten. Der Flughafen muss aber dringend seine Wachstumsstrategie drosseln. Nachdem die SWISS zum Cash Cow der Lufthansa ernannt wurde, müssen wir auch keine Angst davor haben, dass erneut eine "Schweizer" Fluggesellschaft untergeht. Aufgrund der neuen Lärmstudie, in der die Schweiz und Deutschland sich einig sind, dass nur 0,1 Prozent des störenden Lärms im deutschen Luftraum verursacht wird, muss die Nordausrichtung neu verhandelt werden. Zudem darf der Flughafenverkehr nicht mehr über die 270'000 Flugbewegungen steigen. Nie werde ich die Aussagen von Herrn Felder (Direktor Unique AG) vergessen, der sagte, er könne jeden Flughafen rentabel betreiben.

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